Aus den Zielen in Bezug auf Vielfalt und Inklusion, die sich viele Unternehmen gesetzt haben, wird klar, dass ihre Bedeutung verstanden wird. Wenn Sie einen kurzen Blick auf die Vorteile einer vielfältiger Belegschaft werfen, ist klar, warum. Vielfältige und integrative Arbeitsplätze sind mit größerer Wahrscheinlichkeit erfolgreich, und sie erwirtschaften einen höheren Gewinn im Vergleich zu Unternehmen mit einer weniger vielfältigen Belegschaft. Zusätzlich sind die Zahlen der Mitarbeiterzufriedenheit bei vielfältigen Unternehmen höher und haben einen besseren Ruf. Dennoch hören wir, dass viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, Ihre Ziele in Bezug auf Vielfalt und Inklusion zu erreichen. Warum ist das so?

Vielfalt, Inklusion und voreingenommene Stellenbeschreibungen

Das größte Hindernis bei der Erreichung der Ziele in Bezug auf Vielfalt und Inklusion scheint eine voreingenommene Sprache oder schlecht geschriebene Stellenbeschreibungen. Wenn Stellenbeschreibungen voreingenommen sind – sei es eine alters- oder geschlechtsspezifische Voreingenommenheit – behindern sie den Erwerb vielfältiger Talente in Ihrem Unternehmen. Wenn Sie z.B. Frauen oder Menschen in einem bestimmten Alter ausschließen, werden Sie Ihre Ziele in Bezug auf Vielfalt und inklusion nie erreichen.

Schlecht geschriebenen Stellenbeschreibungen sind ein weiterer Teil des Problems. Mit schlecht geschrieben meinen wir Stellenbeschreibungen die in einer Art und Weise geschrieben sind, die für viele Menschen schwer zu verstehen sind. Wenn Sie möchten, dass möglichst viele potenzielle Kandidaten Ihre Anforderungen verstehen, müssen Sie Ihre Stellenbeschreibungen auf dem Niveau B1 des GERs schreiben. Untersuchungen zeigen, dass die meisten Stellenbeschreibungen in einer komplexeren Sprache als dieser geschrieben sind, was zum Ausschluss der großen Gruppen führt, für die dies zu schwer zu verstehen ist. 

Tipps und Tricks für inklusives Schreiben

Stellenbeschreibungen sind also zu einem großen Teil dafür verantwortlich, dass Sie Ihre Ziele in Bezug auf Vielfalt und Inklusion erreichen können. Wenn Sie die untenstehenden Regeln für inklusives Schreiben befolgen, können Sie voreingenommene Sprache vermeiden und sicherstellen, dass Ihre Stellenbeschreibungen für alle verständlich sind.

  • Schreiben Sie die Anforderungen für die Kandidaten klar und deutlich auf.
  • Identifizieren Sie die richtige Pull-Faktoren – oder mit anderen Worten, identifizieren Sie, was den Bewerber überzeugen wird, sich zu bewerben.
  • Achten Sie darauf, dass in der Stellenbeschreibung immer ein korrektes Statement für Vielfalt enthalten ist. 
  • Verhindern Sie Altersdiskriminierung.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Stellenbeschreibungen verständlich sind und nicht zu komplex. 
  • Wenden Sie die Richtlinien für barrierefreie Webinhalte an.
  • Benutzen Sie keine verbotenen Wörter.
  • Benutzen Sie Fachbegriffe, die für beiden Geschlechte gelten, wie Pflegekraft und Lehrkraft
  • Sprechen Sie den Leser direkt an. 
  • Vermeiden Sie Stereotypen und Kombinationen oder Assoziationen. Der Gedanke an rosa für Frauen und blau für Männer ist ein gutes Beispiel dafür.

Innovation, Vielfalt und Inklusion bei der Rekrutierung

Sich die oben genannten Tipps und Tricks zu merken, kann eine ziemliche Herausforderung sein. Zum Glück kann Ihnen die Innovation hier helfen. Bei Textmetrics bieten wir eine Plattform an, die Algorithmen auf Basis von künstlichen Intelligenz verwendet, um Ihnen bei all den oben genannten Punkten zu helfen. Sie werden Stellenbeschreibungen schreiben, die frei von jeden Vorurteilen sind, einen geslechtsneutraleren Tonfall haben und für Ihre gesamte Zielgruppe verständlich sind. Alle, was Sie brauchen, um Ihren Zielen in Bezug auf Vielfalt und Inklusion einen großen Schritt näher zu kommen. 

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